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Technology

Unsere neue Technologie macht das Leben leichter. Warum sehen alle nur Probleme?

Deutschland gehört zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Technologie. Technologien „Made in Germany“ genießen in der ganzen Welt großes Vertrauen und hohe Nachfrage. Wenn Deutsche etwas machen, dann stimmen Qualität und Nutzenversprechen. Soweit der Mythos. Tatsächlich gehören die Deutschen nicht zu den „early adaptors“, die frühzeitig auf neue Technologien einschwenken und neue Möglichkeiten erkunden. Nicht zuletzt die Dieselaffäre hat erkennen lassen, dass es mit der Verlässlichkeit sogar in der deutschen Kerndisziplin, dem Automobilbau, nicht weit her ist.

Das Verhältnis der Deutschen zu neuen Technologien ist seit jeher ambivalent und zunehmend von Skepsis geprägt. Sie sind durchaus kompetent in der Anwendung und im Urteilsvermögen, gleichzeitig aber immer auch erreichbar für kritische Kommentierungen. So können sie heute einem technologischen Großprojekt aus Umweltschutzgründen entschiedenen Widerstand entgegensetzen, gleichzeitig aber auch in der Nutzung von Autos und Smartphones große Technikbegeisterung an den Tag legen.

In der Technikernation Deutschland denken nur noch wenige, dass Technik Probleme eher löst als schafft. Eine naive Technikbegeisterung, wie man sie manchmal in Schwellenländern beobachtet, kennt man hier nicht. Die Deutschen haben gelernt, dass neue Technologien nicht nur den Wohlstand vermehren, sondern auch Grundrechte bedrohen oder die Umwelt schädigen können.

Konfrontiert mit den Früchten der Digitalisierung zeigt sich die Zerrissenheit der Deutschen: Zwar erwarten sie primär einen Komfortgewinn, befürchten jedoch ebenso, die Hoheit über ihre eigenen Daten zu verlieren. Sie fürchten sich vor Hackern, die in Computernetzwerke eindringen und die Infrastruktur gefährden. Mit ähnlichen Ängsten begegnen sie Themen wie autonomem Fahren oder Smart Home.

Für die Kommunikation heißt das, sehr genau hinzuschauen, wie technologieorientierte Angebote von den unterschiedlichen Zielgruppen wahrgenommen werden.

Die Generation Z beispielsweise, das sind die zwischen 1996 und 2011 Geborenen, zählt in Deutschland zu den größten und einflussreichsten Konsumentengruppen. Die Gen Z ist die erste Generation, die ausschließlich im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist. Sie bewältigen den Alltag vor allem mit dem Smartphone, sind im Gegensatz zu vorherigen Generationen eher realistisch als optimistisch, aber haben eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. Für jegliche Marktkommunikation ist die Ansprache dieser Zielgruppe eine eher anspruchsvolle Aufgabe.

Wir haben die Entwicklungen im Technologiesektor und die relevanten Stakeholder über die Jahre gut beobachtet und kennen den kommunikativen Bedarf, sei es das technologische Großprojekt, der Pflegeroboter im Krankenzimmer oder die Einführung neuer digitaler Lösungen. Sie stehen vor der Herausforderung, technologische Veränderungen wirksam in den Markt oder in die eigene Organisation zu vermitteln? Dann können wir Ihnen weiterhelfen.

Kontakt: Christoph Nieberding
Büro München
christoph.nieberding@crossrelations.de
Fon 0203 / 509602-24