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Unternehmenskommunikation & Content

“It takes 20 years to build a reputation and five minutes to ruin it. If you think about that, you’ll do things differently.”
(Warren Buffet)
“Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.”
(Bruno Labbadia)
“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.”
(Georg Christoph Lichtenberg)

Mit ethischer Kommunikation gegen die Vertrauenskrise antreten

Mit ethischer Kommunikation gegen die Vertrauenskrise antreten

Vieles lernt man erst zu schätzen, wenn man es verloren hat. Große Unternehmen mit wertvollen Marken sind sich dessen schon lange bewusst. Sie wissen (oder haben schmerzhaft erfahren), dass es vor allem die immateriellen Werte sind, die über Erfolg oder Niederlage ihres Geschäfts entscheiden. Reputationsrisiken gehen meist weniger vom eigenen Produkt aus, als vom Verhalten und von Entscheidungen der Führungskräfte: Korruption, Datenmissbrauch, Lügen. Das Reputationsrisiko hat viele Gesichter. Heute wissen Unternehmen, dass sich der daraus resultierende Schaden nicht immer unmittelbar finanziell abbilden lässt, aber tiefe Bremsspuren im Vertrauen von Verbrauchern, Anlegern und Mitarbeitern hinterlässt und die Aufarbeitung solcher Schäden lange dauern kann. Dem eigentlichen Wertverlust gehen dann zunächst schmerzhaft  fühlbare Einschränkungen bei der “licence to operate” voraus. Es ist wie im Privatleben: Wer sich danebenbenimmt, verliert nicht unbedingt gleich seinen Job. Aber man wird nicht mehr so oft zu Parties eingeladen.

Dabei hat das Social Web in jeder Hinsicht für neue Qualitäten gesorgt. Es hat die Ausbreitung von reputationswirksamen Informationen dramatisch beschleunigt und erhöht den Druck, zu jedem Zeitpunkt handlungs- und sprechfähig zu sein. In manchen Unternehmen herrscht bis heute noch die Vorstellung, man könnte diesem Druck entgehen, indem man sich einfach den sozialen Kanälen entzieht. Die Erfahrung zeigt, dass dies erst recht teuer werden kann für die Reputation. Denn richtig ist weiterhin: “Das Netz vergisst nicht” und “Was in Google nicht zu finden ist, ist nicht existent”. Kluge Unternehmen haben daraus die Konsequenz gezogen, über eigene Kanäle (“owned media”) sicherzustellen, dass eigene Positionen und Inhalte unverfälscht zur Verfügung stehen und über das eigene Social-Media-Angebot die gewünschten Interaktionen und Dialog ermöglicht werden.

Im Beratungsansatz von crossrelations befassen wir uns mit den konstituierenden Faktoren der Reputation. Ein wichtiger Zentralaspekt ist darin das ethische Profil einer Marke oder eines Unternehmens. Alle Studienzeigen, dass Unternehmen zunehmend entlang ihrer Herangehensweise an soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility) gemessen werden. Aspekte wie gute Führung, Nachhaltigkeit oder ein gutes staatsbürgerliches Verhalten sind heute in vielen Fällen wichtiger für den Ruf eines Unternehmens als dessen Produkte und Dienstleistungen.

Überzeugen Sie sich selbst: Unternehmen, die über hohe Reputationswerte verfügen, haben das erreicht, indem sie mit Offenheit und Verlässlichkeit für Dinge stehen, die auch Menschen rund um den Globus wichtig sind, wie Fairness, Vielfalt und Integration, Umweltschutz oder Bildung. Auf diesem Terrain sind wir als Berater zu Hause: Wir sind mit den Verantwortungsthemen vertraut, kennen die wesentlichen Stakeholder und wissen, wie glaubwürdiger und wirksamer Content beschaffen sein muss. So sorgen wir für eine strategische Position in Ihrem Stakeholderumfeld, stärken Ihr Themenprofil und bearbeiten kritische Issues für Sie.

Die Erwartungen und Herausforderungen des Stakeholderumfelds sind hoch. Mit überzeugendem Content und wirksamen Dialogformaten sorgen wir dafür, dass Sie diesen Erwartungen gerecht werden.

Content ist schön, macht aber viel Arbeit

Content ist schön, macht aber viel Arbeit

Content ist King! So steht es mittlerweile an jeder Agenturwand. Im Grunde genommen stimmt der Satz. Da wir jedoch nicht bloß in den Content-Fluten, die mittlerweile das Internet überschwemmen, mitschwimmen, sondern obenauf sein wollen halten wir uns an die Devise: Outstanding content is King! Die Zeiten, in denen Unternehmen allein durch die bloße Generierung von Content Aufmerksamkeit erzeugen können sind vorbei. Nur wer mit klaren, authentischen Botschaften sein Ziel verfolgt, geht nicht in der Masse unter. Daher gilt es, im Voraus eine Reihe von Fragen zu beantworten:

  • Wie lassen sich in den Sphären des Social Webs die Interessen meiner Marke wahren?
  • Wie können wir erfassen, was mit unserem Content passiert?
  • Werden wir dem begleitenden Dialog gewachsen sein?

Ziel von Content Marketing ist die Bindung von Zielgruppen im Netz und Vertiefung von Dialog und Vertrauensbeziehungen. „Aufgeklärte“ Marken drängen sich nicht mehr in jede Wahrnehmungsritze. Stattdessen formulieren sie Kommunikationsangebote und eröffnen ihren eigenen medialen Raum. Nur Content, der Relevanz für den Adressaten hat und eine Haltung, die von einem aufrichtigen Interesse am Dialog gekennzeichnet ist, erreicht die Markenziele.

Hier zeigt sich die Stärke echter crossrelations, in dem wir PR und Marketing ebenso miteinander verknüpfen wie Webanalyse und SEO-Strategien. Mit einer eigenen redaktionellen Ressource, mit SEO-Experten und ausgewiesenen Spezialisten im Feld von Inbound Content Marketing können wir uns den Herausforderungen unserer Kunden stellen.

Der Newsroom, der von Digitalisierung lernt

Agiler Newsroom

Social Marketing – mehr als Klicken, Liken, Sharen!

Social Marketing – mehr als Klicken, Liken, Sharen!

Es ist nicht zu übersehen: War das Internet noch ein Möglichkeitsraum und Verheißung auf dem Weg, traditionelle Geschäftsmodelle ins Digitale zu überführen, hat das Social Web den Handlungsrahmen der Unternehmens- und Produktkommunikation tiefgreifend umgewälzt. In wenigen Jahren sind abseits des alten Mediensystems neue Kanäle und Akteure auf die Bühne getreten und stellen Unternehmen vor neue kommunikative Herausforderungen. Das Social Web ist heute kein Versuchslabor mehr und schon gar keine Spielwiese von freiheitsliebenden Grassroot-Aktivisten. Die großen sozialen Plattformen haben es zum Teil eines umfassenden Geschäftsmodell gemacht, das darauf basiert, Menschen eng an diese Netzwerke zu binden, um auf deren  Verhalten – als Kunden, Wähler, Bürger – Einfluss zu nehmen und diese Möglichkeit meistbietend zu verkaufen.

Frühere Zielgruppen sind durch Social Media nun selbst zu Autoren und ihre Plattformen zu Medien geworden, auf denen sie ihre Meinungen, Interessen und Bedürfnisse unmittelbar artikulieren. Potenzielle Reichweiten und Themenrelevanz  lassen manche Stakeholder mittlerweile zu „Influencern“ werden, die öffentliche Agenda und das Verhalten von wichtigen Zielgruppen beeinflussen. Diese Akteure im digitalen Umfeld können durch ihre exponentiellen Weiterleitungsfähigkeiten zu entscheidenden Multiplikatoren von Produkt- oder Unternehmensbotschaften werden. Aber mit ihnen verbinden sich auch Risiken. Sie sind keinem Kodex und keiner Berufsethik unterworfen und können daher Brände entfachen oder beschleunigen.

Unsere Kunden begegnen dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Viele würden die neuen Potenziale gerne für ihr Geschäftsmodell erschließen, gleichzeitig sehen sie sich einem unberechenbaren Kraftfeld an Bedrohungen und Verfälschungen ausgesetzt, dass ihnen nicht beherrschbar erscheint.

Zusammen mit unseren Kunden analysieren wir Bedarf und Ausgangssituation und ziehen Schlüsse für das kommunikative Vorgehen. Entlang der vereinbarten Strategie entwickeln wir Kampagnen, Content und Dialogplattformen. So bringen wir Ihre Themenwirksam Netz und ins Gespräch. Aber auch wenn für Sie das Social Listening oder die Beobachtung von Wettbewerbern oder Risikothemen im Vordergrund des Interesses stehen, helfen wir dabei, Social Media systematisch als Informationsquelle zu nutzen.

Weitere Arbeitsschwerpunkte:

  • Advocacy Marketing
  • Community Content and Conversation
  • Digital Storytelling
  • Influencer Marketing
  • Social Video