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die Agenda der nachhaltigen Transformation

Ein grüner Zukunftspakt für Europa – und Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Die nachhaltige Transformation hin zu Klimafreundlichkeit stellt Industrie und Gesellschaft vor radikale Veränderungen. Dabei könnte es sich lohnen, auch die Kommunikation neu zu denken.

  • Old me – New me

    Blickt man auf die Anfänge des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung mit der Konferenz von Rio im Jahr 1992, sind selbst Unternehmen, die mit Nachhaltigkeit nicht viel anfangen konnten, lange mit einer klassischen ESG-Orientierung (Environmental, Social, Governance) durchgekommen. Doch der Wind hat sich in den letzten Jahren gedreht.
    Lange Zeit haben Unternehmen darauf vertraut, den äußeren Erwartungen an ihre Nachhaltigkeit im Rahmen regulatorischer Compliance zu begegnen: Berichterstattung zu nicht-finanziellen Kennzahlen, Managementsystem-Audits, Offenlegungsverordnungen, ein bisschen grünes Storytelling im Lagebericht. So erhofften sich die Firmen, die Erwartungen ihrer Stakeholder – vor allem im Kapitalmarkt – befriedigen zu können. Das reicht nun nicht mehr. Politik und Finanzmärkte haben das Spielfeld der Märkte neu vermessen. Und der Anpassungsdruck ist hoch. Im Ergebnis stehen Unternehmen vor der größten industriellen Veränderung der Moderne.

  • Confronting new climate reality

    Die Folgen des Klimawandels werden in neuen Umweltkatastrophen sichtbar und mobilisieren z.B. durch Fridays for Future öffentlichen Druck auf Politik und Emittenten. Und das hat auch die Investor:innen alarmiert. Nachdem Larry Fink, Chef des Vermögensverwalters Blackrock, die Firmen aufgefordert hat, bis 2050 klimaneutral zu werden, geht ein Ruck durch die globale Industrie. Der Klimawandel hat seitdem als schwer kalkulierbares Risiko Einzug in die Unternehmensbewertung gehalten.

  • Das New Normal: nachhaltige Transformation

    So wie Unternehmen ihr Geschäftsmodell auf Net Zero und Nachhaltigkeit trimmen, bedarf auch die Kommunikation in vielen Fällen einer Neuausrichtung. Damit ist eine neue Zeit unternehmerischer Transformation angebrochen. Die Umsteuerung von Geschäftsmodellen, der Ausstieg aus fossilen Energien sowie die Neuordnung von Lieferketten stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen.
    Die Firmenlenker:innen realisieren, dass die Transformation zum nachhaltigen Unternehmen drei Dimensionen in den Mittelpunkt der Verantwortung rückt: Strategie, Kultur und Kommunikation. Die neue Agenda scheint vorgegeben zu sein. Aber wie gelangt man zur konkreten Umsetzung?

“You can’t build a brand around an empty promise”

Unternehmen, die bisher Nachhaltigkeit nicht als Differenzierungsfaktor kommunikativ berücksichtigen mussten, betreten hier Neuland. Im schlimmsten Fall werden dann die vorhandenen Markenwerte mit etwas grünem Purpose „gepimpt“, werbliche Haltungskampagnen entwickelt und Kund:innen allenfalls nachhaltig verwirrt.

Tatsächlich scheint sich bei allen Kurskorrekturen im ESG-Zielsystem mancherorts im Modus der Kommunikation wenig zu verändern. Das wäre aber dringend geboten. Kommunikation kann als Werttreiber entscheidend zum Erreichen neuer Nachhaltigkeitsziele beitragen. Nichts kann beispielsweise so viel produktive Veränderungsdynamik beitragen, wie Mitarbeitende, die sich mit Nachhaltigkeitszielen identifizieren. Oder Kund:innen und Investor:innen die einem Unternehmen neues Vertrauen schenken. Der Weg dorthin ist klar umrissen.

Enabling Change - jede Menge Kommunikationsbedarf

Unsere Sustainable-Communication-Expert:innen unterstützen Sie, entlang der neuen Agenda auch kommunikativ auf Kurs zu bleiben. Wir beraten Sie in allen Abschnitten wenn es um nachhaltige Transformation geht. Dabei setzen wir auf unsere umfassende Expertise und jahrelange Erfahrung in Nachhaltigkeitsfragen und -beziehungen.

Der Weg für nachhaltige Transformation wird in einem sich aufbauenden Kreisdiagramm visualisiert. Die Punkte 1 bis 5 aus dem Text rechts sind integriert.
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1. Klarer strategischer Kurs

Unternehmen müssen einen schonungslosen Blick auf ihr Geschäftsmodell werfen und Nachhaltigkeitsrisiken wie -chancen identifizieren. Während das politische Umfeld zusammen mit den Kapitalmärkten den Zielhorizont absteckt, müssen Unternehmen in einem sich dynamisch verändernden Wettbewerbsumfeld ihren strategischen Weg definieren.

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2. Vorausschauen: Risiken & Chancen

Auf dem Weg durch die transformierenden Veränderungen müssen Rahmenbedingungen engmaschig beobachtet und bewertet werden. Lieferkettenprobleme, Energiepreise, Handels- und Reisebeschränkungen oder CO2-Preise bringen Unwägbarkeiten in die neuen Geschäftsmodelle.

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3. Veränderung agil gestalten

Schluss mit langfristigen, starren Kommunikationsprogrammen. Auch ein Newsroom-Modell verbessert nicht die kommunikative Wertschöpfung, wenn Haltung und Kommunikationsbereitschaft nicht stimmen. In allen Handlungsfeldern der Veränderung bedarf es agiler Bereitschaft, Chancen zu nutzen.

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4. Vernetztes Handeln

Die Komplexität der nachhaltigen Herausforderungen erfordert neue Haltung in der Zusammenarbeit. Wertschöpfungsketten werden zunehmend von Wertschöpfungsnetzwerken abgelöst, um die Störungsanfälligkeiten der Produktion zu mindern. Die vernetzte Industrie der Zukunft schafft nachhaltige Ergebnisse über gemeinsame Innovationen und Partnerschaften.

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5. Radikale Transparenz

Schluss mit dem Versteckspiel. Ratings, Offenlegungspflichten, CSR-RUG und die Forderungen des Kapitalmarktes verlangen, alle nachhaltigkeitsbezogenen Fakten zu veröffentlichen, die für das Verständnis von Geschäftsverlauf, Lage und Ergebnis erforderlich sind und um die Auswirkungen des Unternehmens auf die Gesellschaft zu verstehen.
Unter der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive, kurz CSRD, werden mehr Unternehmen als bisher verpflichtet, ihre Nachhaltigkeitsrisiken und diesbezüglichen Leistungen offenzulegen.

Unser Ansatz: Wesentlichkeitskommunikation

Als langjährige Expert:innen in der Begleitung von Nachhaltigkeitsstrategien und in der Umsetzung von Nachhaltigkeitsberichten wissen wir um die Bedeutung von Wesentlichkeitsanalysen. Wir haben diesen Ansatz, bei dem die wesentlichen Handlungsfelder nachhaltiger Veränderung über einen Abgleich relevanter Perspektiven (Outside-in / Inside-out) identifiziert werden, auf die Kommunikationsstrategie übertragen. Damit sorgen wir dafür, dass die kommunikativen Vektoren eines Unternehmens eng mit der Nachhaltigkeitsstrategie verzahnt zur neuen Wertschöpfung beitragen.

Das macht Sie neugierig? Gerne stellen wir Ihnen diesen Ansatz in einem persönlichen Gespräch vor.

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Eine Häusersiedlung, die als Smart City nachhaltig vernetzt wurde.

smart quart

Klimaneutral. Lokal. Digital